Schnorkle: Neues geschlossenes Transportsystem für Aluminiumschmelze von StrikoWestofen schützt Mitarbeiter und Anlagen

BildSicherheit für Mensch und Anlagen: Das ist gerade in Aluminium-Gießereien ein heißes Thema, wo mit Flüssigmetall gearbeitet wird. Mit dem neuen „Schnorkle“ wird flüssiges Aluminium in einem geschlossenen Behälter vom Schmelzofen zu den Dosier- oder Warmhalteöfen transportiert und mittels Befüllrohr ohne Kippen eingebracht. Ohne Kontakt zur Atmosphäre gewährleistet das System optimale Sicherheit und eine konstante Schmelzequalität durch die nun geschlossene Prozesskette zwischen zentralem Schmelzaggregat und Gießanlage.

Hohe Prozess- und Arbeitssicherheit sind zwei entscheidende Pfeiler für einen optimalen Gießereialltag. Aus diesem Grund hat StrikoWestofen (Gummersbach) ein neues Transportsystem entwickelt, mit dem heißes Flüssigmetall vom Schmelzofen sicher bis in den Dosier- oder Warmhalteofen befördert werden kann. „Potenzielle Gefahren, wie sie von flüssigem Aluminium in jedem Prozessschritt ausgehen können, konsequent beseitigen, war der Gedanke hinter dieser Innovation“, erklärt Rudi Riedel, Geschäftsführer von StrikoWestofen. „Nur so können Störfälle zuverlässig vermieden werden.“ Auch die Versicherungsprämie für Gießereien könnte dadurch günstiger werden.

Schnorkle: Geschlossenes System

Die Lösung für mehr Arbeits- und Prozesssicherheit ist das neue, völlig geschlossene Transportsystem „Schnorkle“. Befüllt wird Schnorkle direkt am Schmelzofen – entweder über das Abstichventil, durch hydraulisches Kippen des Ofens oder über eine Pumpe aus einer Pumptasche. Der Deckel wird mit nur einem Handrad druckdicht verschlossen und mittels Transportsystem, zum Beispiel Gabelstapler, bis zum Dosier- oder Warmhalteofen befördert. Durch Druckbeaufschlagung wird die Schmelze dann durch ein Steigrohr sicher und ohne Gefahr des Verschüttens in den Dosier- oder Warmhalteofen gefüllt. Dazu ist Druckluft erforderlich, die entweder am Ort durch Schnellkupplung angeschlossen oder durch Mitführen eines Kompressors auf dem Gabelstapler bereitgestellt wird. Ein montagefertiges Kompressormodul ist ebenfalls mit dem Schnorkle optional erhältlich. Bei dieser Option kann das Umfüllen der Schmelze in den Dosier- oder Warmhalteofen erfolgen, ohne dass der Bediener den Gabelstapler verlassen muss. Gießpfannen mithilfe eines Staplers in großer Höhe kippen zu müssen, gehört dank Schnorkle der Vergangenheit an.

Bessere Metallqualität und konstante Temperatur

Eine Schmelzebehandlung durch Impeller kann ebenfalls direkt im Schnorkle ohne weiteres Umfüllen erfolgen. Das neue System sorgt dann dafür, dass die Metallqualität bis zum Gießprozess erhalten bleibt: Die Flussrate der Schmelze aus dem Schnorkle ist einstellbar, um turbulenzarmes Umfüllen zu ermöglichen und die Bildung von Oxiden zu minimieren. Durch das geschlossene System hat Schnorkle nur geringe Wärmeverluste und hält die Temperatur der Schmelze konstant. Die Schmelze muss nicht mehr überhitzt werden und senkt damit den Energieverbrauch in der Gießerei weiter. Komplettiert wird das System Schnorkle durch ein spezielles Vorheizgerät, das mit deutlich weniger Gas auskommt als herkömmliche Pfannenvorheizanlagen.

Weitere Informationen oder Angebote zum „Schnorkle“ von StrikoWestofen sind per Mail (sales@strikowestofen.com) oder telefonisch (02261-70910) direkt beim Hersteller abrufbar.

Die vollständige Pressemitteilung inklusive printfähiger Bilder ist abrufbar unter: dako pr

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StrikoWestofen ist ein global agierender Hersteller thermischer Prozesstechnik für die Leichtmetall-Gussindustrie und liefert Lösungen für den Druckguss, Schwerkraftguss, Sandguss, Niederdruckguss und Strangguss. Im Mittelpunkt stehen maßgeschneiderte Gesamtlösungen, welche die Produktionsprozesse in den Gießereien nachhaltig positiv gestalten und unterstützen. StrikoWestofen verfügt über Niederlassungen, Service- und Vertriebspartner in den Zentren der Leichtmetallgießereiindustrie in 25 Ländern und deckt dabei die Kontinente Europa, Asien und Amerika ab.

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