Eigentlich ist das ein simpler Vorgang, den man auch ohne Rechtsanwalt erledigen kann, aber es gibt natürlich hier auch bestimmte Formalien zu beachten.

Formalien, die, wenn man sie nicht beachtet, dann auch einmal dazu führen können, dass ein Insolvenzverwalter eine Forderung nicht anerkennt.  Mir sind ähnliche Verfahren bekannt, so Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen, wo man seine berechtigte Forderung gegenüber dem Insolvenzverwalter sogar einklagen musste.

Rechtsanwalt Reime aus Bautzen geht davon aus, dass spätestens in der nächsten Woche das Insolvenzverfahren der adcada GmbH eröffnet werden kann.

Dazu wird der Insolvenzverwalter dem Insolvenzgericht sein Insolvenzgutachten übergeben und das Insolvenzgericht beim Amtsgericht Rostock dann einen Beschluss eben zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens ausfertigen.

Damit ist aber über die Höhe der Insolvenzmasse nichts gesagt, sondern eigentlich nur, dass so viel Insolvenzmasse vorhanden ist, dass zumindest die Kosten des Insolvenzgerichtes und des Insolvenzverwalters für dieses Verfahren dann abgedeckt sein dürften.

Spannend dürfte dann aber werden, was der Insolvenzverwalter bisher als Insolvenzmasse sichern konnte und ob er tatsächlich alles gesichert hat, was er hätte sichern können. Wir haben da große Bedenken, ob genau dies geschehen ist?

Auch wir raten aber jedem Anleger, seine Forderung zur Insolvenztabelle durch einen Rechtsanwalt anmelden zu lassen. Die Kosten dafür sollten sich im kleinen 3-stelligen Euro-Bereich bewegen. Wenig im Vergleich zur damit „gekauften Sicherheit“ und das alles richtig gemacht wird, ansonsten haftet der Rechtsanwalt für eventuelle Fehler.

Hier der Beschluss zur Insolvenzeröffnung der adcada GmbH.

https://www.diebewertung.de/insolvenzeroeffnung-adcada-gmbh/

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