Freitag, 12.07.2024

Bioblockkraft GmbH München Andreas Brandl geht neue Wege im Kraftwerkbau in Italien.

In Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Technologischen Park Piemont, welcher auch der Traeger der hiesigen Forschungseinrichtung ist, wurde ein völlig neues Konzept der ökologischen Biogasgewinnung umgesetzt.Zum ersten Mal wird hierbei ohne jeglichen Zusatz von Getreide, oder sonstigen Agrarprodukten, die als Lebensmittel für Menschen oder Tiere genutzt werden, in einem anerobischen Prozess komplett Co2 – neutrales hochwertiges Biogas erzeugt, welches dann in grünen Strom umgewandelt wird. Die ersten Standorte wurden bereits geplant und man hat sich hier in der Region Parma rein auf Milchbauernbetriebe die u.a. fuer das Parmesankonsortium dieser Region liefern, konzentriert.

Hier ist die Ausbeute des Bioabfalls am größten und effizientesten.

Weitere Vorteile liegen auf der Hand:

– Während bei anderen Kraftwerken der Betriebsstoff mittlerweile teuer gekauft werden muss, laufen diese Anlagen rein nur mit Bioabfall

– Da die Anlagen direkt am Agrarbetrieb installiert sind, entfallen Logistikkosten und der Strom muss nicht aufwendig durch das ganze Land geschickt werden, sondern wird dort verbraucht, wo er entsteht.

– Als Abfallprodukt entsteht Dampf welcher für die Trinkwasseraufbereitung und-wärmung fuer die Tiere genutzt wird.

Somit werden nachweislich die pathologischen Krankheiten der Milchkühe und Kälber reduziert und die Milchproduktion gerade während der Wintermonate erhöht.

– Anstatt einer teuren Entsorgung des Restproduktes kann hier, da rein ökologisch, das verbleibende Gärgut als hoch stickstoffhaliger Dünger verwandt werden.

Somit entsteht ein kompletter symbiotischer Zyklus.

Diese Anlagen werden direkt ohne ansonsten notwendige Eintragung in ein GSE Register des Staates für die sog. Tarif-Förderung mit 23,6Cent pro kwh bis zu einer Anlagengröße von 300kw vergütet.

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